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im Unterricht
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„Erzählung aus der Tasche“
Josef erzählt:
"Gott geht immer mit mir mit"
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Vorbereitung für „Josef erzählt“
Raum: Stuhlkreis – Mitte leer
Materialen:
Bibel/Gottes-Kerze goldenes/großes Tuch – Thron – Truhe mit verschiedenen
Kleidern oder Symbolen, Josef-Figur, Tücher (rot, schwarz, sand, grün, grau),
Teelichter, Satzkarte: Gott geht immer mit mir mit.
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Einbringen der
Materialien/Einbeziehen der Zuhörer:
Zuhörer sitzen im
Kreis. Der Erzähler trägt z.B. als erstes das Tuch (zusammengefaltet), in den
Kreis, geht an jedem langsam vorbei und zeigt es ihm. So werden auch die
anderen folgenden Gegenstände, Tücher und ebenso die Figur(en) eingebracht.
Einem Kind wird
das Tuch übergeben mit der Bitte, jemanden zu holen, der ihm hilft das Tuch in
der Mitte des Kreises auszulegen.
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Erzählvorschlag
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Materialien/Legearbeit
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Die Geschichte, die ich euch heute erzähle, steht in der
Bibel, dem Wort Gottes.
Die Geschichte ereignete sich vor langer, langer Zeit.
Sie führt uns in ein fernes Land, nach Ägypten.
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Bibel und angezündete Kerze legt bzw.
stellt Erzähler vor sich.
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Die Geschichte führt uns in Ägypten zu einem besonderen
Haus. Man sieht schon von außen, dass der Bewohner des Hauses reich ist.
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goldenes, großes Tuch wird, wie oben bei Gegenstände erklärt, eingebracht und mit Hilfe der Kinder ausgebreitet
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Und innen erst. Das Haus ist riesig, hat ganz viele
Zimmer, in den verschiedensten Farben bestrichen: ein rotes, ein schwarzes, ein sandfarbiges, ein grünes,
ein graues und dieses goldene Hauptzimmer.
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Die bunten Tücher, wie oben bei Vorbereitung aufgeführt, werden wie oben angeführt eingebracht und von den Kindern um das goldene Tuch gelegt
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Schau, da steht ein vornehmer Stuhl, sieht aus wie ein
Thron,
und eine kostbare Truhe.
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"Thron“ und
Truhe auf das goldene Tuch stellen.
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Da kommt auch schon der Bewohner des Hauses, es ist Josef.
Josef ist heute ein reicher Mann. Er ist nach dem Pharao,
dem König des Landes, der zweite Mann, der regiert. Die Menschen müssen tun,
was er befiehlt. Aber das war nicht immer so. Bitten wir Josef, seine Geschichte zu erzählen.
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Josef-Figur auf den Thron setzen
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Ja, ich erzähle sie euch gern. Es ist schon außergewöhnlich,
wie sich mein Leben bisher abgespielt hat.
Damit ich sie nicht vergesse habe ich mir meine alten
Kleider bringen lassen (oder Sachen aus dieser Zeit aufgehoben).
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Erzähler streckt den Arm der Joseffigur aus.
Anmerkung: Kinder fragen,
woher Josef die Sachen plötzlich hat, darum ist dieser Einschub notwendig.
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„Als der Pharao dann so schreckliche Träume hatte, erinnerte sich der Mundschenk, der inzwischen wieder an
den Pharaohof zurückgekehrt war, so wie ich es im vorausgesagt hatte, an mich. Ich wurde aus dem Gefängnis zum Pharao gebracht, um seine Träume zu
deuten." Der Pharao erzählte:
"In
meinem ersten Traum kamen aus dem Nil sieben fette Kühe, danach kamen sieben magere Kühe aus dem Nil und fraßen die fetten auf.
Und in meinem zweite Traum wuchsen zuerst sieben
prachtvolle Getreideähren, die plötzlich von sieben verdorrten Ähren
verschlugen wurden."
"Ich konnte ihm die Bedeutung mit
Gottes Hilfe erklären: Gott spricht in den Träumen zu dir. Es kommen zuerst
sieben fette Jahre und danach sieben Hungerjahre.
Er bat mich um Rat. Mein Rat, in den guten Jahren für die
schlechten Jahre vorzusorgen, gefiel ihm. Er befahl, dass ich dies ausführen
soll. So machte er mich zum zweiten Herrscher über dieses Land und so sitze
ich jetzt hier und habe heute das Kleid eines ägyptischen Herrschers an.“
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Erzähler stellt Teelicht, dass er an der "Gotteskerze" anzündet auf das goldene Tuch - außen
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„Ihr fragt, was mit meiner Familie geschehen ist? Die sind eines Tages zu mir gekommen und baten um
Getreide, denn auch in meinem Heimatland war eine Hungernot ausgebrochen.
Am Anfang erkannten sie mich und ich war hin und
hergerissen. Soll ich mich rächen, soll ich mich mit ihnen versöhnen?
Ein bisschen nahm ich Rache. Offenbarte mich ihnen nicht
sofort, sondern ließ sie erst Benjamin, meinen jüngsten Bruder und dann auch
noch meinen Vater holen. Wie das ablief? Das ist eine längere Geschichte, das
erzähle ich euch später.
Auf alle Fälle sind wir miteinander wieder vereint, die
ganze Familie hat sich hier niedergelassen und ich danke Gott jeden Tag, dass
meine Familie überlebt hat, weil ich diesen Weg gegangen bin.
Den habe ich nur geschafft, weil ich spürte und immer
spüre: Gott geht immer mit mir mit.
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12 lachende Gesichter
Jemanden zunicken, Kind nimmt Gotteskerze Kind und stellt sie neben Josef
Satzkarte:
Gott geht
immer mit mir mit.
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Abschluss: Stille – Zeit zum Nachklingen und
Schauen
Lied oder Gebet schließt ab
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