| im Unterricht |
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Sehr oft bin ich im
Schulalltag mit der Situation konfrontiert,
dass der Raum bzw. das Klassenzimmer belegt ist, in dem ich die
biblische Geschichte mit den Figuren erzählen möchte. So ist es nicht möglich
ein Figurenbild im Voraus aufzubauen.
Die Idee, das Figurenbild auf einen
fahrbaren Tisch zu kreieren und in das Zimmer zu fahren, verwerfe ich
wieder, da die Gefahr besteht, dass die Figuren beim „Reinfahren“ umfallen. Der
Gedanke, die Figuren und die notwendigen Materialien in Taschen und Körben vor
die Schüler zu stellen und sie vor ihnen auszupacken gefällt mir nicht. Mir fällt
aber nichts anderes ein. So überlege ich, wie ich beides gut und sinnvoll
zusammenbringen kann, die Zuhörer bzw. Zuschauer, in der Schule eben die
Schüler und Schülerinnen und die Figuren, mit denen ich die Geschichten
erzählen möchte.
Vor größeren Kindern ein Figurenbild aufzubauen ist sicherlich kein
Problem. Da ich aber sehr oft mit
jüngeren Kindern arbeite, erscheint mir es als nicht richtig,
sie dabei nur zuschauen zu lassen. Darum überlege ich, bei was ich sie
miteinbeziehen könnte. Die Erzählung selbst kennen sie ja oft noch nicht, aber
sie haben sicher schon von einer Wüste gehört, sicherlich kennen sie einen
Fluss ... also die Orte, in denen die Erzählungen stattfinden. Diese im Voraus
sie aufbauen zu lassen bereitet ihnen sicher Freude. So sind sie auch in die
Erzählung mit eingebunden und sind dann aufmerksamer, wenn die Geschichte mit
den Figuren erzählt wird. Dies bestätigt sich immer wieder und auch den älteren Schülern
gefällt das.
So bringe ich meine Figuren und Materialien verborgen in Taschen und
Körben mit. Beginne von dem Ort der Erzählung zu berichten, den wir dann
miteinander aufbauen und stelle in diesem die Hauptfigur vor und ihre
Geschichte.
So entstand die Methode „Erzählung aus der Tasche“ - die Josefsgeschichte (AT) - das Pfingstereignis |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Mai 2009 ) |